Rosenkugeln
Rosenkugeln als Accessoires im Garten gibt es schon seit über 1000 Jahren. Sie schmückten - damals noch "Gartenkugeln" genannt - die Gärten und Hauseingänge römischer Villen und verkündeten dabei den Reichtum der Besitzer. Dabei spielte stets die Farbe der Kugel auch eine Rolle. Rubinrot sollte Liebe und Treue bewahren, Achatgrün eine reiche Ernte bescheren. Topas hielt angeblich Unbill und Krieg ab. In manchen Regionen werden sie auch "Habichtskugeln" genannt, da sie Raubvögel vom Garten fernhalten und so z. B. in Bauerngärten die Hühner beschützten.
 
In der Feng-Shui-Lehre haben die Glaskugeln eine beschützende Wirkung für Haus und Bewohner. Sie sind in der Lage ungünstige Energien abzulenken – ja starke negative Einflüsse prallen durch die runde und reflektierende Form förmlich von ihnen ab.
 
Da Rosenkugeln inzwischen einige Verbreitung gefunden haben, werden inzwischen auch billige Plagiate angeboten. Während es sich bei qualitativ guten Kugeln um echt durchgefärbtes Glas handelt, gibt es Exemplare auf dem Markt, bei denen die Farbe nur durch eine farbige Verspiegelung erreicht wird. Diese kann bei minderer Qualität im Laufe der Zeit abblättern. Auch "verzierte" Kugeln mit Schrift, Aufsätzen oder Garnierungen sollten lieber drinnen überwintert werden. In Keramikkugeln (Ton, Terracotta) kann Wasser eindringen und beim Gefrieren dann zu Schäden führen. Porzellan dagegen ist ungefährdet, kann aber - wie das Glas beim Umfallen - natürlich bei Sturm kaputtgehen. 
 
"Rosenkugeln sind die akademischen Gartenzwerge“
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